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Hallo.

Ich lebe in Berlin, bin 25 Jahre alt und wie viele andere bin ich vor einigen Jahren mit einem Ziel nach Berlin gekommen.

 

Mich selbst auszuprobieren, kennenlernen und erfolgreich zu werden. Ursprünglich komme ich aus der beschaulichen nordhessischen Stadt Kassel, aus der ich nach meinem Abitur direkt geflüchtet bin.

Ambitioniert und motiviert habe ich mit jungen 18 Jahren mein Studium im noch beschaulicheren Wiesbaden begonnen und Management studiert. Ich wollte die Welt entdecken und erobern. Voller Ehrgeiz, großem Ego und Erfolgshunger kam ich nach meinem Studium nach Berlin und baute mein erstes Start-up zusammen mit drei Kommilitonen auf.

Husseln, husseln, husseln.

Coffee for closers only.

Work hard, play hard.

Diese Sätze begleiteten mich, junger, naiver Neuspund in der Wirtschaft und in der Start-up Welt. Mit großen Zielen und großem Ego arbeitete ich viel daran, das eigene Start-up so zu skalieren, um damit richtig viel Geld, Ansehen und Glück zu bekommen.

Immer wieder getrieben von neuen Herausforderungen, die mich an meine Grenzen brachten und dadurch wachsen ließen, nahm ich mir anschließend vor, diese junge, hippe, "bold und humble" Start-up Mentalität in Konzerne zu führen. Diese Kultur des „Fail Fast“ und „Learning by Doing“ führte ich also die letzten Jahre in Konzerne und hatte die Möglichkeit unglaublich tolle und gleichdenkende Menschen, wie mich zu finden. Davon gibt es mittlerweile in Berlin auch zu hauf - von den chronischen Selbstoptimierern, die immer noch ein bisschen höher und weiter kommen wollen  - und das am besten in ganz kurzer Zeit. 

Ich fokussierte mich auch immer mehr darauf, jeden Tag eine bessere Version meiner selbst zu werden. Jeden Tag ein bisschen besser. Schneller, effizienter, erfolgreicher – optimierter. Und da jeder erfolgreiche Manager Marathon läuft, meldete auch ich mich für den Berliner Marathon 2017 an.

Ich trainierte vor und nach der Arbeit so wie es ihr Plan vorgab. Doch jeden Tag schlich sich immer mehr die Frage ein, warum ich eigentlich nicht richtig glücklich sein konnte. Ich hatte doch eigentlich alles was ich wollte.

Ein Jahr lang fühlte ich mich von diesem Hamsterrad immer tauber und verspürte den Drang auszubrechen. Mein Leben mit 25 Jahren noch nicht in solchen Strukturen zu verlieren, sondern noch mal ein bisschen Aufregung, Spaß und Drama zu erleben. 

Ich fragte mich auch, was ich eigentlich wirklich wollte und ob diese Ziele, die ich bisher erreicht hatte, Ziele waren, die ich erreichen wollte oder die mir irgendwelche Ideale und gesellschaftlichen Regeln aufgedrückt haben. 

Mit 1.938 Fragen kündigte ich meinen Job und zog alleine los nach Asien. Was erwartet ihr, wenn ich dem Klischee des zugezogenen Berliner Start-up-Hipster entspreche muss ich meinen Selbstfindungs-Trip doch auch klischeehaft in Asien starten.

 

In "Mein Berlin und andere Blasen" nehme ich dich mit auf diese Reise. Auf die Reise durch eine intime Gedanken- und Gefühlswelt, die so viele von uns haben und die uns manchmal echt verrückt macht. Ich nehme dich mit dein Hamsterrad mal zu durchbrechen, einen Moment zu stoppen und dich selbst wahrzunehmen. 

In "Mein Berlin und andere Blasen" beschreibe ich, was ich während meiner Yoga Lehrer Ausbildung gelernt habe, welche anderen Blasen es auf der Welt so gibt und wie du Spiritualität für dich besser verstehen und leben kannst.